… weil er die Strafakte seiner Ex auf dem At hand hatte


Reinhard R. (55) kurz nach dem Messerüberfall im Rettungswagen. Augenlider, Wangen, Kinn und Kopfhaut sind von Stichwunden übersätFoto: Privat

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Reinhard R. (55) kurz nach dem Messerüberfall im Rettungswagen. Augenlider, Wangen, Kinn und Kopfhaut sind von Stichwunden übersätFoto: Privat
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von:
ASTRID SIEVERT
veröffentlicht am
Bremen – Das Gesicht von Reinhard R. ist voller Blut. Unterm Verband klaffen drei Stichverletzungen, weitere an Wange, Augenlidern, Kinn und Kopfhaut.

Fünf Männer haben dem Kraftfahrer aus Tenever das angetan – Verwandte seiner Ex (41)! Denn auf seinem At hand hatte der 55-Jährige eine brisante Sprachnachricht abgespeichert: Zeugenaussagen über das komplette Vorstrafenregister seiner ehemaligen Freundin.

Reinhard R. zittert, wenn er an den 10. August denkt! Es war gegen 17.30 Uhr, Reinhard R. schloss vor dem Wohnhaus gerade sein Rad an: „Die Männer schlichen sich von hinten an, stachen sofort auf mein Gesicht ein. Sie schlugen mich zu Boden, forderten: ,Gib u.s.dein At hand!’. Ich hatte Todesangst. Um mich herum war alles voller Blut. Ich dachte, das war’s jetzt.“

Das At hand war in einer Tasche, deren Riemen er um den Oberkörper trug. Noch bevor die Täter diese in die Finger bekamen, flüchteten sie. Sein Glück: Eine Frau hatte den brutalen Überfall aus dem Fenster beobachtet, die Polizei alarmiert.


Im Krankenhaus nähten Chirurgen die Stiche in den Augenlidern, auf Kopfhaut, Stirn und Wange. Der Nasenbeinbruch wird später operativ korrigiertFoto: Privat

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Im Krankenhaus nähten Chirurgen die Stiche in den Augenlidern, auf Kopfhaut, Stirn und Wange. Der Nasenbeinbruch wird später operativ korrigiertFoto: Privat

In der Nähe nahmen die Ermittler die mutmaßlichen Täter fest, ließen sie wenig später allerdings wieder laufen. Staatsanwältin Claudia Kück: „Wir ermitteln gegen fünf Beschuldigte wegen schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung.“

Zwei der Verdächtigen beeindruckt das offenbar wenig. Am 16. Januar wurde Reinhard R. (mittlerweile arbeitsunfähig) zum 2. Mal Opfer. Wieder schlichen sich die Täter von hinten an, zwangen ihn zu Boden und forderten, er solle die Anzeige gegen sie zurückziehen: „Sonst bringen wir dich um!“ Ein Passant wurde Zeuge.

Warum die Täter nicht in Haft sitzen – unklar!

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